Warum es in Israel bei Burger King keinen Cheeseburger gibt

Mittwoch, 14. Februar 2007

Beim nächsten Treffen mit meiner “Adoptivfamilie” habe ich gesehen, wie ein koscherer Haushalt aussieht. Dieses mußte jeder in unserer Konversionsklasse dann auch zuhause Schritt für Schritt umsetzen. In Israel ist koscheres Essen eher der Regelfall als die Ausnahme.
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Der Wahnsinn der Interkulturalität - Teil 3: Interreligiosität auf dem Prüfstand

Sonntag, 11. Februar 2007

Zugegeben, es gibt viele dumme Leute, die glauben Israel wäre ein islamisches Land. Sie fragen mich, ob ich einen Schleier tragen müßte und als Frau nicht unterdrückt werde. Das ist natürlich nicht so. Israel ist ein jüdisches Land, und was hier unterdrückt wird, das sind unerwünschte Geschenke.

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Kopftuchstreit: Die verhüllte Frau und der Feminismus

Montag, 29. Januar 2007

Warum verteidigen viele Feministinnen (oder überhaupt Frauen) islamische Verhüllungsgebote? Warum treten immer mehr Frauen aus Überzeugung Religionen bei, die die Verhüllung des weiblichen Körpers als Gottesgebot fordern? Die überraschende Antwort wird lauten: Weil das keine Gegensätze sein müssen.

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Unsere “Adoptivfamilie”

Mittwoch, 24. Januar 2007

Bei einem Beitritt zum Judentum in Israel wird jedem Kandidaten eine religiöse Familie zugeteilt, die ihm helfen soll, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und selbst zu erleben, wie religiöse Menschen leben. Man kann natürlich selbst eine Familie vorschlagen, aber wenn man keine kennt, bekommt man von den Kursleitern eine vermittelt. Am Ende des Prozesses kommt eine Person aus dieser Familie mit zur Prüfung, um als “Zeuge” ein gutes Wort für den Kandidaten einzulegen. Die Familien machen das ehrenamtlich.

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Die Religion der Beliebigkeit

Sonntag, 14. Januar 2007

Im postchristlichen Europa hat eine neue Religion Einzug gehalten: Der fundamentalistische Individualismus. Verstärkt durch die Ablehnung organisierter Religion einerseits und durch das menschliche Bedürfnis nach Sinnsuche und Gemeinschaftsgefühl andererseits wurden tradierte religiöse und spirituelle Konzepte zu Waren, die man sich im Selbstbedienungsladen der Religionen individuell zusammensetzt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, losgelöst vom ursprünglichen Zweck der Religion, Lebenshilfen auf dem individuellen Pfad der eitlen Selbstfindung.

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Mein erster Unterrichtstag im Konversionskurs

Montag, 8. Januar 2007

In Israel gibt es ein organisiertes System von Religionskursen, die für den Übertritt zum Judentum gedacht sind. Sie werden vom Staat gesponsort (der Staat hat ein demographisches Interesse daran). In den verschiedenen Einwanderungszentren kann man Werbeplakate dafür finden. Fast alle Schüler sind weiblich, und der größte Teil stammt aus Rußland und den ehemaligen Sowjetrepubliken. Die Lehrer sind meistens Rabbiner bzw. Frauen von Rabbinern. Der Kurs ist organisiert wie eine Schule. Zwei bis drei Mal pro Woche trifft sich die Klasse von 10 bis 20 Schülern, um über die jüdische Religion, Geschichte, Philosophie und den Staat Israel zu lernen. Mehrmals pro Jahr werden Seminare abgehalten, manchmal sogar auswärts über das Wochenende. Der Kurs dauert mindestens ein Jahr, manchmal aber länger.

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Davidsternschmuck - warum wir Neujuden wie besessen davon sind

Dienstag, 26. Dezember 2006

Als Neuzugang möchte man, vor allem wenn man noch ganz neu ist, zu 100% dazugehören. Als frisch Konvertierter, manchmal auch davor, und bei manchen auch noch lange danach, spielt daher ein Davidsternanhänger eine größere Rolle, als er es eigentlich sollte. Hier ist meine persönliche Geschichte mit dem sechszackigen Sternchen.

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Fallbeispiele von Konversionen in Israel - T. aus Osteuropa

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Eine Geschichte ohne wirkliches “Happy End” - von einer Frau, die am Ende alleine ihren ganz eigenen Weg ging, und die ich als Freundin gehen lassen mußte. Die Geschichte zeigt auch die gesellschaftliche und politische Tragweite des Themas Übertritt zum Judentum in Israel.

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Der Ewige Konvertit - wie man den mosaischen Glauben annimmt und keine Juden kennt

Dienstag, 19. Dezember 2006

Das Schloßgespenst jedes jüdischen Forums, der Ewige Konvertit, ist letzte Woche wieder mit einem großen Huuuu! aufgetaucht. Wieder eine archetypische Anfrage ist gepostet worden, wie sie in regelmäßigen Abständen zu lesen ist: Ich kenne keinen einzigen Juden, möchte aber den mosaischen Glauben annehmen. Hier ist eine Anleitung, wie das geht.

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Unser erstes Gespräch beim Rabbiner

Sonntag, 10. Dezember 2006

Wenn zwei Säkuläre zum Rabbi gehen und einer davon Jude werden will, ist das eine heikle Angelegenheit. Wenn man beim Rabbi aber zu lügen beginnt, dann ist es mit der Konversion schnell vorbei. Ein Lügner darf nämlich nicht übertreten. Ich hatte mir vorgenommen, bei der Wahrheit zu bleiben und dennoch einen guten Eindruck zu machen. Und das habe ich auch geschafft.

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