Jedes Jahr, wenn ich auf Heimaturlaub in meine Stadt fahre, bemerke ich, daß der Anteil an islamischen, türkischen und arabischen Geschäften und Gaststätten ständig zunimmt. Eines Tages kam ich mehr unfreiwillig mit einem Araber ins Gespräch und erlebte eine Überraschung.
In meiner Heimatstadt gibt es in fast jeder Straße Dönerbuden, islamische Buchhandlungen und mehrsprachige Hinweisschilder auf islamische Vereine und Religionsgruppen. Sogar eine türkische Bank gibt es. Aber am auffälligsten ist, daß sämtliche Handyshops Arabern zu gehören scheinen. Normalerweise meide ich diese Lokalitäten, doch eines Tages mußte ich mir ein Zubehörteil für mein Handy kaufen. Die Servicecenter blieben mir verschlossen, da ich ein israelisches Handy besitze, und teure Ware aus dem Einkaufzentrum wollte ich auch nicht - es blieb das wenige Quadratmeter umfassende typische arabische Handygeschäft, bzw. eines von den hunderten.
Der winzige Raum wurde von gleich mehreren jungen Männern bevölkert, die auf engstem Raum Handys reparieren und ausstatten. Als ich den Laden betrete, werde ich erstmal von fünf Augenpaaren angestarrt (ich bin es gewohnt von den israelischen Arabern).
Ich frage nach dem gewünschten Teil und lege mein Handy zur Begutachtung auf den Ladentisch. Der junge Mann ist sehr nett, duzt mich aber. (Das scheint entweder in den letzten Jahren Mode geworden zu sein, oder es machen manche Ausländer so, weil sie die Sie-Form noch nicht so gut beherrschen? Oder sehe ich so jung aus? Ich wünschte mir inständig, daß es letzteres wäre.)
Plötzlich fragt mich der junge Araber aus heiterem Himmel: “Kommst du von hier?”
Ich war erst einmal baff. Warum fragt er das? Kann man etwa hören, daß ich schon lange nicht mehr in deutschsprachigen Landen gelebt habe?
“Ja”, antworte ich, “sicher, ich bin hier geboren.”
Aber er stochert nach: “Aber du lebst nicht hier, stimmt?”
Es wurde mir unheimlich. “Ja stimmt”, sagte ich und nickte vorsichtig. War das ein Hellseher?
In diesem Moment betrat eine bekopftuchte, kleine, dicke Frau den Laden und laberte den Mann auf Arabisch an. Er antwortete auf Deutsch - was mir seltsam vorkam. Die Frau ging hinaus, ohne das Gesuchte gefunden zu haben. Dann wandte er sich wieder meinem Handy zu.
Als er fragt, wo ich denn leben würde, werde ich unsicher. Was sollte ich bloß sagen? Kurz war ich davor, “Italien” zu antworten, aber dann schämte ich mich ob dieser Feigheit und ich sagte die Wahrheit.
Dann sprudelte es aus ihm heraus… “Israel… das ist da mit den Problemen der Palästinenser… sehr schlimm, sehr schwierig.” Dann fügte er hinzu: “Ich bin aus Ägypten.” Oh du liebe Güte, dachte ich, was hatte ich mir eingebrockt. Ich bereute, was ich gesagt hatte, und versuchte, das Gespräch auf das Handy zu lenken. Aber er sprach weiter von Israel.
Irgendwann löste er das Rätsel seiner Übersinnlichkeit auf und sagte: “Ja ich weiß, ich sehe ja die Tasten auf dem Handy.” Natürlich! Wie konnte ich so dumm sein und hoffen, ein Araber würde nicht merken, daß das ein israelisches Handy ist? Auf den Tasten ist das hebräische Alphabet aufgedruckt, das jeder sofort identifizieren kann, der Arabisch kann!
Aber bevor mir die Situation unangenehm werden konnte, kam die Überraschung:
“Ich bin aus Ägypten mit meiner Familie hierher. Wir sind geflohen. Wir sind Christen, Kopten.” Er erzählte mir, daß er zuhause wegen seiner Religion verfolgt werden würde. Deswegen wäre er nach Europa gekommen. “Ich spreche nur Deutsch mit ihnen”, sagte er, und meinte damit wohl die Moslems. Deswegen also diese Episode mit der Kopftuchfrau! Er sprach plötzlich leiser, fast flüsternd. “Es wird immer schlimmer, mit Islam, in Europa, Deutschland, England. Ich und du, wir haben dasselbe Probleme, wir sind dieselbe Seite.” Er fügte hinzu, daß er so auf keinen Fall vor seinen arabischen “Brüdern” sprechen dürfe, denn die meisten davon wären Moslems. Viele wüßten nicht, daß er kein Moslem ist.
Die Begegnung hat mich auf seltsame Weise berührt. Am Ende schämte ich mich auch noch, davon nichts gewußt zu haben und alle Araber in einen Topf geworfen zu haben!
Das passende Zubehör habe ich am Ende wirklich gefunden, gekauft und angepaßt. Ich bin später ein weiteres Mal in den selben Laden und habe mir ein hübsches buntes Cover zugelegt.
In diesem Sinne wünsche ich allen christlichen Lesern frohe Weihnachten, insbesondere auch jenen Christen in den arabischen Ländern!
Samstag, 28. April 2007 um 2:56
ein sehr netter blog!
irgendwie schon schlimm zu sehen wie sich europa aufgibt und sich in seiner geliebten rolle, des politisch korrekten kontinets dem radikalen islam ausliefert.
das witzige an der ganzen sache ist, dass sogar die moslems selbst schon, bei jedem widerwort von nazis und islamophobie sprechen.
ja wie schlimm es den religiös verfolgten moslems in europa geht ist weltbekannt.
aber europa bessert sich ja und es werden kräftig moscheen gebaut, imame importiert, die wer weiss was in den moscheen über uns labern, kreuze verboten, schwimmbäder für schwimmstunden moslemischer frauen gesperrt, sprachkurse bezahlt, die sowieso keiner in anspruch nimmt, eine richterin zitiert aus dem koran und und und
europa hat eine lange gescjichte auf die es stolz sein könnte, stattdesen werden abendfüllenden über grosse errungenschaften des islam berichtet, was an sich schon lächerlich ist, den mir ist keine religion bekannt die sich um die wissenschaft bemüht hätte. aber das ein grossteil des islamischen wissens einfach übernommen und verwaltet wurde, wird einfach ausgeklammert, die leistungen der griechen werden genausowenig erwähnt, wie die der inder und chinesen.
es wird vielmehr so dargestellt als ob europa ein ungebildetes anhängsel des islam wäre, newton, da vinci, einstein, bohr, archimedes alles vergessen.
nein alles was wir heute wissen verdanken wir europäer dem islam, deshalb neigt euer haupt ihr undankbaren ungebildeten affen.
im gegenzug werden für menschenrechtsverletzungen in moslemischen ländern, von den europäern selbst immer ausreden gefunden und moslems sagen einem noch ins gesicht, dass man sich mal ums eigene land kümmern soll, da hier ja auch noch einiges im argen liegt!
in der tat es liegt einiges im argen.
hoffentlich kann ich mich bald entscheiden aus diesem verdammten kontinent wegzuziehen und der selbstdemontage nicht mehr zuzusehen.
auch wenn es noch einige seiten gibt, die der organisierten islamisierung gegenstehen, sehe ich doch schwarz.
schon traurig zu sehen wie man seine eigene geschichte aufgeben und sich der rauszüchtung preisgeben kann und das noch in einer anbiederden art und weise.
aber ich werde nicht in europa bleiben bis die ersten reservate eingerichtet werden, wo europäer dann leben dürfen, nein ich werd auswandern und mit einem kopfschütteln die ereignisse zur kenntnis nehmen.
Montag, 30. April 2007 um 11:31
Lieber Unbekannter,
wohin möchtest du denn ziehen? In die USA? Auch dort liegt einiges im Argen.
Donnerstag, 10. April 2008 um 16:17
ihr seit scheiss rasisten,was redet ihr über islam ??
ihr habt keine ahnung und redet einfach scheisse
ich geb euch eiin beispiel im islam ist ehebruch verboten
jetzt es wurde bewisen das das AIDS macht
oder:alkohol ist verboten denn wenn man betrunken ist
dan kann men töten,betrügen…
zählt mir was auf aus EURER religion !!!!!!!!!1111
saem alekum
Sonntag, 25. Mai 2008 um 15:55
@maksim spasic
Geh zu deiner Mami und heul dich da aus, denn so viel Müll auf einmal zu schreiben, muss schon weh tun. Daher: Mami wird trösten.
Dienstag, 3. Juni 2008 um 21:25
@maksim: es gibt schoene bunte smarties fuer leute wie dich. danach geht es dir bestimmt wieder besser